Stadträtin Mariëtte van Leeuwen zu Besuch 2Penselen
Gemeinsam für einen guten Start

Wie können wir sicherstellen, dass jedes Kind in Den Haag einen guten Start ins Leben hat? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Besuchs von Stadträtin Mariëtte van Leeuwen bei uns. Als neue Stadträtin wurde sie in den Kindergarten eingeführt und sprach mit Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Pädagogik, frühkindliche Bildung und Bildungspolitik über die Qualität der Kinderbetreuung, die frühkindliche Bildung und die Zusammenarbeit mit dem Bildungssektor. Mit dabei waren Janna Eilander (Pädagogin), Bregje Tolenaars (pädagogische Beraterin), Fahima Boudouan (Leiterin der Einrichtung) und Annemieke Tasma (Bildungsberaterin).

Den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden

Janna sprach über den Übergang von der Puk-en-Uk-Methode der frühkindlichen Bildung zu Piramide. Dies beinhaltet nicht nur die Arbeit mit einer neuen Methode, sondern vor allem die veränderte Sichtweise von Pädagogen auf Kinder und deren Entwicklung. „Wenn man den Raum so gestaltet, dass Kinder spielen können, ist das manchmal sogar besser als eine organisierte Aktivität.“
Eine gut gestaltete pädagogische Umgebung bietet Kindern Raum zum selbstständigen Entdecken, Spielen und Lernen. Die Frage bleibt stets: Was braucht dieses Kind oder diese Gruppe? Auch die Zusammenarbeit mit Dak Kindercentra und die Entwicklungen innerhalb des Collectief Kindontwikkeling wurden besprochen.

An Qualität arbeiten

Ein wichtiger Diskussionspunkt war die Frage, wie wir die Qualität der Kinderbetreuung und der Vorschulerziehung weiter verbessern können. Dies erfordert nicht nur Wissen, Analysen und Methoden. Auch Berufserfahrung, Intuition und Vertrauen spielen eine wichtige Rolle. Indem wir Kinder aufmerksam beobachten und ihnen zuhören und pädagogischen Fachkräften den nötigen Handlungsspielraum geben, um auf Grundlage ihrer Expertise zu handeln, können wir besser auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen.

Vom Gespräch zur Gruppe

Nach der inhaltlichen Diskussion wurde der Stadtrat in die täglichen Abläufe der Gruppe eingeführt. Den Kindern wurde mit Puk vorgelesen, und anschließend war es Zeit für einen gemeinsamen Tanz. Natürlich tanzten die Kinder und der Stadtrat begeistert mit: „Spring wie ein Frosch, flieg wie ein Vogel!“
Anfangs waren die Kinder vor allem neugierig auf die Erwachsenen in ihrer Gruppe. Doch schon bald fühlten sie sich ganz wohl. Auch die Stadträtin gesellte sich beim Mittagessen zu ihnen. Sie half beim Bestreichen der Sandwiches mit Butter und fragte die Kinder: „Was möchtet ihr auf eurem Brot haben?“

Gute Zusammenarbeit für einen guten Start

Der Besuch schloss mit einer Diskussion darüber, was Den Haag benötigt, um eine optimale Entwicklung der Kinder zu gewährleisten. Laut dem Stadtrat ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Kinderbetreuungseinrichtungen hierfür unerlässlich. Durch frühzeitige Investitionen in die Kinder können späteren Problemen vorgebeugt und den Kindern bessere Entwicklungschancen eröffnet werden. „Je früher man investiert, desto mehr profitiert man später.“
Gerade in Stadtvierteln, in denen Chancenungleichheit deutlich sichtbar ist, können Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Chancengleichheit spielen. „Nicht jeder wird mit den gleichen Zukunftsaussichten und Ressourcen geboren. Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung sind unerlässlich, um allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“
Der Stadtrat betonte außerdem, wie wichtig es sei, die Angebote im Viertel zu kennen. Eltern müssten wissen, welche Unterstützung und Einrichtungen ihren Kindern zur Verfügung stehen. „Kinderbetreuung und Vorschule bieten Ihrem Kind sozusagen ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft. Ich möchte alle Eltern ermutigen, diese Möglichkeit zu nutzen.“

Kinderbetreuung und Vorschule bieten Ihrem Kind sozusagen ein Sprungbrett in eine vielversprechende Zukunft. Ich möchte alle Eltern ermutigen, diese Chance zu nutzen.

– Mariëtte van Leeuwen

Stadtrat für Jugend und Bildung